Männerpolitik

Wirkmächtigkeit von Rollenbildern

Wirkmächtigkeit von Rollenbildern

Mann und Frau stehen sich gegenüber Nina Hüffken Wirkmächtigkeit von Rollenbildern  – Besteht ein Hierarchieunterschied zwischen beiden? Wenn ja, wer steht höher in der Hierarchie?

Wirkmächtigkeit von Rollenbildern

Zielstellung: Gibt es Dinge im Betrieb, von denen behauptet wird, dass Frauen oder Männer diese qua Geschlecht besser können oder mit denen sie besser zurechtkommen? Die Teilnehmenden erkennen, dass ein wesentlicher Teil dessen, was „Geschlecht“ ausmacht, geprägt ist durch Vorstellungen, Bilder, Stereotype und Klischees über Frauen und Männer.

Darum geht´s: Frauen oder Männer können nicht einparken, nicht zuhören, nicht kommunizieren, nicht weinen usw. Das Geschlecht und vor allem Geschlechterrollenbilder haben eine große Bedeutung für Belastungen und Ressourcen, denn diese sind nicht geschlechtsneutral.

Im Projekt Gender/Stress wurden Geschlechterrollenbilder in Hinblick auf psychische Belastungen und Ressourcen untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass die Bilder, die von Männlichkeit und Weiblichkeit vorhanden sind, dazu führen, dass vorhandene Kompetenzen nicht wahrgenommen, nicht genutzt und nicht anerkannt wurden. Das beeinflusst die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten, die Bewertung der Arbeitsleistung, die Bewertung der Belastungen und die Verfügbarkeit von Ressourcen.

Methoden: Die Teilnehmenden erhalten ein Heft mit Bildern und Fragen dazu, dieses ist Seite für Seite zu bearbeiten. Am Schluss wird dargestellt, was es mit der Wirkmächtigkeit von Rollenbildern auf sich hat und es gibt Reflektionsfragen zu der Übung.

Für den Raum die Frage: Gibt es durch diese Übung Irritationen oder Anmerkungen, ist dir etwas deutlich geworden?

Die Antwort soll auf die Rückseite einer Pin-Wand notiert werden. Die Antworten sollen erst zum Abschluss der Übung erfolgen und auch die Antworten der vorherigen Teilnehmenden nicht sofort zu Beginn zu lesen sein.

Material: Pinnwand mit vorbereiteter Frage, Hefte in Anzahl der möglichen Teilnehmenden, Broschüre „Arbeitsbedingungen beurteilen - geschlechtergerecht“