Genderpolitik

Oberste Chefetage bleibt Männerdomäne

Broschüre

Oberste Chefetage bleibt Männerdomäne

IAB-Kurzbericht 24/2017 zu Führungspositionen in Betrieben und Verwaltungen
Frauenquote Männerdomäne blende11.photo, #171183095, Fotolia.de (Fast) keine Frau auf weiter Flur – jedenfalls nicht auf der ersten Führungsebene.

Der IAB-Kurzbericht 24/2017 zu Führungspositionen in Betrieben und Verwaltungen zieht ein ernüchterndes Fazit: Die oberste Chefetage bleibt eine Männerdomäne (von Susanne Kohaut und Iris Möller).

Frauen sind nach wie vor bei den Führungskräften deutscher Betriebe unterrepräsentiert:

  • Im Jahr 2016 waren 26 Prozent der Führungskräfte der obersten Leitungsebene in der Privatwirtschaft Frauen.
  • Auf der zweiten Führungsebene lag ihr Anteil bei 40 Prozent.

  • Während sich der Anteil auf der ersten Führungsebene seit 2004 mit einem Plus von zwei Prozentpunkten nur wenig verändert hat,
  • stieg er auf der zweiten Führungsebene um sieben Prozentpunkte.

Das zeigen Daten des IAB-Betriebspanels, einer repräsentativen Befragung von rund 16.000 Betrieben in Deutschland.

Abstract, Grafiken, kostenlosen Volltext-Download findet ihr auf der Website des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB).

Übrigens: Die IAB-Kurzberichte gibt es auch als Printausgabe im Abonnement zum Jahrespreis von 21,90 Euro (incl. Porto).