Genderpolitik

Gender Gap und Digitalisierung

Genderpolitik

Gender Gap und Digitalisierung

Zwei neue Studien zur Beteiligung von Frauen und Mädchen in Bereichen der Digitalisierung
Gender Gap Digitalisierung kebox, Cilpdealer.de Im Bereich Digitalisierung zeichnet sich ein Gender Gap ab!

In zwei neuen Studien der InitiativeD21 wird aufgezeigt, dass Mädchen und Frauen in einigen Bereichen der Digitalisierung, z. B. Webanwendungen, Programmiersprachen und Einrichtung von Netzwerken, nach wie vor nicht umfangreich beteiligt sind. (Quelle: Newsletter der Agentur für Querschnittsziele im ESF vom 21.12.2016)

D21-Digital-Index 2016

Das jährliche Lagebild: Wie hat sich die digitale Gesellschaft in Deutschland entwickelt? 

  • Der Digitalisierungsgrad der Deutschen liegt weiterhin bei 51 von 100 bestmöglichen Punkten und entspricht damit einem gerade so Schritt-halten-Können mit den wachsenden Anforderungen durch die Digitalisierung.
  • In diesem Jahr sinken die Dimensionen Kompetenz und Offenheit um 5 bzw. 4 Indexpunkte, die Gesellschaft fühlt sich der Komplexität der Digitalisierung offensichtlich weniger gewachsen.
  • Aufgrund der Ergebnisse bei den vier Dimensionen Zugang, Nutzung, Kompetenz und Offenheit lässt sich die deutsche Gesellschaft in 6 Nutzertypen einteilen, die wiederum in 3 Obergruppen eingeordnet werden können
  • Die Internetnutzung steigt auf 79 Prozent (+ 1), wobei die Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen fast ausnahmslos online ist und somit nur noch die Generation 50+ zur Veränderung der Internetnutzung der deutschen Gesamtbevölkerung beiträgt.
  • Das Internet wird zunehmend mobil genutzt (59 Prozent, 2015: 54 Prozent), gerade Smartphones finden immer mehr Verbreitung (66 Prozent, 2015: 60 Prozent) und werden zum meist genutzten Endgerät in diesem Jahr.
  • Noch immer überwinden Berufstätige technische Schwierigkeiten und Kenntnisgrenzen autodidaktisch mit Ausprobieren, Fragen anderer und Nutzung kostenloser Online-Angebote. Nur 38 Prozent erhielten Schulungen und Weiterbildungsangebote durch den Arbeitgebenden.
  • Der vertiefende Blick im Schwerpunktkapitel zu Digitalkompetenzen zeigt, der digitalen Zukunft begegnet die Bevölkerung mit geringen Digitalkompetenzen.

Die vollständigen Infos zum D21-Digital Index 2016 stehen auf der Webseite der Initiative D21 zur Verfügung.

Sonderstudie "Schule Digital"

Aufgrund mangelnder Digitalkompetenzen ist eine systematische und strukturelle Aus- und Weiterbildung dringend notwendig, die gleichermaßen von Politik und Wirtschaft vorangetrieben wird und die ganzheitlich im Bildungssystem verankert ist.

Vertiefende Informationen dazu in der Sonderstudie “Schule Digital”.