Genderpolitik

Geschlechterperspektive der Arbeit 4.0

Digitalisierung

Geschlechterperspektive der Arbeit 4.0

Chancen und Risiken der Digitalisierung für Frauen in der Arbeitswelt
Digitalisierung Frau Mann Bildschirm WavebreakMediaMicro, #72757707, Fotolia.com Auch die Geschlechterperspektive gehört in die Digitalisierungsdebatte.

Die Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht unter Mitwirkung des ver.di-Bereichs Genderpolitik zwei Expertisen zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschlechterverhältnisse.

Am Montag, den 14.08.2017 berichtete der Berliner Tagesspiegel auf der ersten Seite seines Wirtschaftsteils über Chancen und Risiken der Digitalisierung für Frauen in der Arbeitswelt.

Anlass sind zwei Papiere, die in der Hans-Böckler-Stiftung entstanden sind und die Geschlechterperspektive in die Digitalisierungsdebatte einbringen:

  1. eine Literaturstudie von Deborah Oliveira, die zum einen den technologischen Wandel aus der historischen Perspektive beleuchtet und zum anderen den Mangel an Genderperspektive in der aktuellen Debatte dokumentiert:
    Working Paper Forschungsförderung (Nr. 37, Mai 2017), Gender und Digitalisierung – Wie Technik allein die Geschlechterfrage nicht lösen wird (Deborah Oliveira)

  2. ein Diskussionspapier, das anhand verschiedener Politikfelder die Frauenperspektive auf die Digitalisierung der Arbeitswelt verdeutlicht. Aus den Gewerkschaften wurde das Papier mit Zitaten zu konkreten Beispielen für den Wandel der Arbeitswelt in den einzelnen Branchen und den damit verbundenen Herausforderungen angereichert:
    Diskussionspapier für die Kommission „Arbeit der Zukunft“ (August 2017), Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt (Elke Ahlers / Christina Klenner / Yvonne Lott / Manuela Maschke / Annekathrin Müller / Christina Schildmann / Dorothea Voss / Anja Weusthoff)

Nochmal herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!

Wir freuen uns, wenn beide Papiere auch für eure Arbeit hilfreich sind und wenn ihr sie auch für eure Online-Kommunikation nutzt

In jedem Fall bieten diese Veröffentlichungen eine gute Grundlage, um die Geschlechterperspektive immer wieder in die Digitalisierungsdebatte einzubringen.