Genderpolitik

Arbeit 4.0 ist weiblich!

Genderpolitik

Arbeit 4.0 ist weiblich!

Digitalisierung muss gendergerecht gestaltet werden, fordert Ute Brutzki, Leiterin des Bereichs Genderpolitik bei ver.di.
Frau konzentriert vor einem Laptop Rawpixel.com, Shutterstock.com Frau konzentriert vor einem Laptop

Die Arbeitswelt wird sich in den kommenden Jahrzehnten fundamental verändern: Zunehmende Digitalisierung auch im Dienstleistungssektor stellt Gewerkschaften vor neue Herausforderungen. ver.di ist für die gendergerechte Gestaltung der Zukunft gut aufgestellt. (Quelle: DGB-Infobrief "Frau geht vor")

Die „Verwirklichung der Geschlechterdemokratie und der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Betrieb, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, auch unter Anwendung des Gender Mainstreaming“ ist ein erklärtes Ziel von ver.di und in der Satzung im § 5.3. verankert.

Genderpolitik in ver.di ist ein eigenes Politikfeld und als Querschnittsaufgabe für die gesamte Organisation ein Leitprinzip mit dem Ziel mehr Geschlechterdemokratie zu erreichen. ver.di betrachtet damit Geschlechterdemokratie als Zukunftsprojekt, Leitprinzip und Reformprozess, sowie zur Sicherung und Gewinnung von Mitgliedern.

Insbesondere in Veränderungsprozessen der digitalen Transformation einer Gesellschaft müssen diese Grundsätze Berücksichtigung und das Instrument der „Doing Gender“ Anwendung finden. Die Kriterien für eine gendergerechte Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt sind grundsätzlich bekannt: Wichtige Indikatoren sind die Chancengleichheit, die partnerschaftliche Verteilung der Arbeitszeiten, betriebliche Möglichkeiten der Vereinbarkeit, Gender Budgeting, Frauen in Führungsfunktionen, Beteiligung an Weiterbildung-fit for future, Entgeltgleichheit als nicht abschließend aufgeführte Handlungsfelder.

Weiterlesen im DGB-Infobrief "Frau geht vor", der hier auszugsweise als PDF zum Download bereitsteht: