Chancengleichheit

Frauen weniger wettbewerbsfreudig?

Chancengleichheit

Frauen weniger wettbewerbsfreudig?

Gender Gap in der Neigung zu konkurrieren ist mitverantwortlich für Bildungs- und Karriereunterschiede
Machtkampf zwischen Mann und Frau Rike, pixelio.de Nicht nur am Arbeitsmarkt stehen die Geschlechter oft in Konkurrenz zueinander.

Frauen sind im Durchschnitt seltener als Männer dazu bereit, in Wettbewerb mit anderen Personen zu treten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Gender Study am DIW Berlin.

Der beschriebene Gender Gap in der Neigung zu konkurrieren ist einer von vielen Gründen für Unterschiede in den Bildungs- und Karriereentscheidungen von Frauen und Männern und für weitere Gender Gaps am Arbeitsmarkt.

Neue ökonomische Experimente zeigen jedoch, dass Frauen in gleichem Ausmaß wie Männer geneigt sind, sich selbst zu verbessern und gegen sich selbst, das heißt gegen eigene frühere Leistungen, in Wettbewerb zu treten.

Dieses Ergebnis eröffnet Organisationen oder Unternehmen, die Chancengleichheit anstreben, Möglichkeiten, ihre Anreizsysteme zu verändern, indem sie stärker auf Wettbewerb gegen die eigene frühere Leistung setzen als auf Konkurrenz gegen andere.

Der vollständige Beitrag steht auf der Website des DIW Berlin als PDF zur Verfügung:
Frauen messen sich weniger an anderen als Männer, aber kein Unterschied beim Wettbewerb gegen sich selbst | DIW Wochenbericht 22/2017 von Johanna Mollerstrom und Katharina Wrohlichunter