Arbeits- und Gesundheitsschutz

Vereinbarkeitsampel

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Vereinbarkeitsampel

Ampelkennzeichnung: blockiert Vereinbarkeit, neutral, unterstützt Vereinbarkeit Sylvia Skrabs/Heike Werner Vereinbarkeitspriorisierung

Zielstellung: Die Teilnehmenden setzen sich mit Kriterien von Vereinbarkeit auseinander und beurteilen die Wichtigkeit. In einem weiteren Schritt können entweder

  • einzelne Arbeitsplätze nach diesen Kriterien mit Hilfe eines Ampelsystems bewertet werden oder
  • eine Umfeldanalyse für das Thema im Unternehmen gemacht werden.

Falls das Thema Vereinbarkeit während einer Betriebsversammlung aufgegriffen wird, können die Kriterien als Wandzeitung genutzt werden, die die Beschäftigten mit Strichen oder Punkten versehen, welche Aspekte für sie wichtig wären.

Methoden: Die Kriterien können entweder als Wandzeitung auf einer Pinnwand stehen oder als Arbeitsblatt ausliegen, damit die Teilnehmenden diese bewerten können. Als nächsten Schritt erfolgt die Betrachtung von Arbeitsplätzen oder von Unterstützenden bzw. Blockierenden, je nach Aufgabe.

Material: Runde Pinnkarten in den Farben rot, gelb, grün, Pinnwände, Pinnwandpapier, 2 Flipcharts mit ausreichend Papier 

Variante I  

Darum geht´s:

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem ist nicht immer einfach. Besonders Menschen mit Familienpflichten, ob Kindererziehung und -betreuung oder Pflege von Angehörigen üben oft den Spagat allen Anforderungen gerecht zu werden. Familienfreundlichkeit im Betrieb heißt daher Akzeptanz und Anerkennung der Lebenssituation und entsprechende Unterstützungsangebote. Auch  Menschen ohne familiäre Pflichten haben ein Recht, dass ihre persönlichen Belange bei der Gestaltung betrieblicher Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass neben familiären Pflichten viele Menschen ehrenamtlich tätig sein wollen oder sind- ohne dieses Engagement  funktioniert weder Demokratie, noch soziales und kulturelles Leben.

Oft liegen zwischen Theorie und betrieblicher Praxis Welten. Angesichts der  Personalstrukturen und Alterszusammensetzungen in den Unternehmen und Verwaltungen, dürfen diese Interessenlagen nicht weiter ausgeblendet werden, wenn Menschen für das Unternehmen gehalten und gewonnen werden sollen. Es bedarf also eines Konzeptes, welches  die lebenslaufbezogenen Anforderungen aller im Blick hat und für eine gute Balance sorgt, die Interessen aller weitgehends zu berücksichtigen.

Stationsaufgabe

Bewertet die vorgegebenen Kriterien der Vereinbarkeit von Beruf und Privatem nach den Aspekten A = sehr wichtig, B = mittelwichtig, C = nicht so wichtig. Fehlende Kriterien können ergänzt werden.

Betrachtet anschließend Arbeitsplätze eures/deines Betriebes oder Unternehmens, deiner/eurer Abteilung oder Verwaltung und bewertet diese nach der Möglichkeit der Vereinbarkeit. Dazu können Flipchart oder Pinnwand genutzt werden.

Welche betrieblichen Unterstützungsmaßnahmen sind bzw. wären sinnvoll, um eine gute Vereinbarkeit zu bekommen? Schreibt diese auf den Flipchart.

Variante II

Darum geht´s:

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem ist nicht immer einfach. Besonders Menschen mit Familienpflichten, ob Kindererziehung und -betreuung oder Pflege von Angehörigen üben oft den Spagat allen Anforderungen gerecht zu werden. Familienfreundlichkeit im Betrieb heißt daher Akzeptanz und Anerkennung der Lebenssituation und entsprechende Unterstützungsangebote. Auch  Menschen ohne familiäre Pflichten haben ein Recht, dass ihre persönlichen Belange bei der Gestaltung betrieblicher Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass neben familiären Pflichten viele Menschen ehrenamtlich tätig sein wollen oder sind- ohne dieses Engagement  funktioniert weder Demokratie, noch soziales und kulturelles Leben.

Oft liegen zwischen Theorie und betrieblicher Praxis Welten. Angesichts der  Personalstrukturen und Alterszusammensetzungen in den Unternehmen und Verwaltungen, dürfen diese Interessenlagen nicht weiter ausgeblendet werden, wenn Menschen für das Unternehmen gehalten und gewonnen werden sollen. Es bedarf also eines Konzeptes, welches  die lebenslaufbezogenen Anforderungen aller im Blick hat und für eine gute Balance sorgt, die Interessen aller weitgehend zu berücksichtigen.

Stationsaufgabe:

Bewertet die vorgegebenen Kriterien der Vereinbarkeit von Beruf und Privatem nach den Aspekten A = sehr wichtig, B = mittelwichtig, C = nicht so wichtig. Fehlende Kriterien können ergänzt werden. In einem nächsten Schritt überlegt, ob Kriterien bereits in eurem Betrieb umgesetzt sind und macht dies kenntlich

Überlegt anschließend, wer das Thema der Vereinbarkeit in eurem/deinen Betrieb oder Unternehmen, deiner/eurer Abteilung oder Verwaltung unterstützt, blockiert oder neutral gegenübersteht. Begründet eure Bewertung. Dazu können Flipchart oder Pinnwand genutzt werden.

Welche betrieblichen Unterstützungsmaßnahmen sind bzw. wären sinnvoll, um eine gute Vereinbarkeit zu bekommen? Schreibt diese auf den Flipchart.

Vereinbarkeitsampel III

Für eine Betriebsversammlung können die Kriterien untereinander auf eine Pinnwand geschrieben werden und dann können die Beschäftigten dort Striche machen, was sie als Kriterium für Vereinbarkeit als wichtig erachten und in einer weiteren Spalte, was bereits vorhanden ist.

Kriterium für Vereinbarkeit

Ist wichtig

Ist in unserem Betrieb vorhanden

Entlohnung ist existenzsichernd

 

 

Entlohnung ist ausreichend, um Unterstützungsangebote zu finanzieren

 

 

Planbarkeit der Arbeitszeit

 

 

Kurzfristiges Frei ist möglich

 

 

 

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