Arbeits- und Gesundheitsschutz

DAK-Gesundheitsreport 2016 Gender

Arbeits- und Gesundheitsschutz

DAK-Gesundheitsreport 2016 Gender

Ein Report voller interessanter Daten auf Basis einer Repräsentativerhebung.

In den DAK-Gesundheitsreporten der vergangenen 17 Jahre wurde bislang bei Frauen immer ein höherer Krankenstand als bei Männern ermittelt. Auch das Diagnosespektrum unterscheidet sich deutlich zwischen Frauen und Männern. Doch was sind die Ursachen? (Quelle: Vorwort des DAK-Gesundheitsreports 2016 Gender von Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Vorsitzender des Vorstandes)

Wer krank ist, braucht eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Foto: Matthias Preisinger / pixelio.de Wer krank ist, braucht eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Liegen die Unterschiede tatsächlich im Geschlecht oder sind sie eher auf die Arbeitsbedingungen verschiedener Branchen oder den Berufsstatus zurückzuführen? Welche Rolle spielt das Verhalten, also der individuelle Umgang mit einer Krankschreibung?

Eine befriedigende Erklärung für die Geschlechterunterschiede beim Krankenstand konnte auf den ersten Blick bisher noch nicht gegeben werden. Grund genug, den aktuellen DAK-Gesundheitsreport genau diesen Fragen zu widmen.

Die DAK-Gesundheit geht im vorliegenden Band verschiedenen Thesen zum Zusammenhang von Arbeitsunfähigkeit und Geschlecht nach. Dazu wurden neben den Daten zur Arbeitsunfähigkeit auch die ambulanten Behandlungs-, sowie die Arzneiverordnungsdaten aller berufstätigen Versicherten analysiert.

Eine umfangreiche Befragung der Beschäftigten zu aktuellen Einstellungen und Praktiken bei der Krankmeldung sowie eine Expertenbefragung ergänzen diese Untersuchung.

Das Gesetz zur Stärkung der Prävention fordert, geschlechtsspezifischen Besonderheiten Rechnung zu tragen.

Die Ergebnisse sollen daher nicht nur die Forschung in der Gendermedizin ergänzen. Sie helfen darüber hinaus geschlechtergerechte Präventionsmaßnahmen für Betriebe zu entwickeln.

Insbesondere kleinere Betriebe haben nach wie vor einen erheblichen Beratungs- und Unterstützungsbedarf. Dieser Report setzt dafür Impulse und schafft eine empirisch gestützte Grundlage.

Der vollständige DAK-Gesundheitsreport 2016 Gender steht hier als PDF zum Download bereit: