Arbeits- und Gesundheitsschutz

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Seiten, die als Domino genutzt werden Heike Werner Domino BEM

Zielstellung: Die Teilnehmenden wissen, worum es beim BEM geht. Sie wissen, welche Inhalte im Gesetz verankert sind. Sie lernen Gestaltungsspielräume kennen. Sie können das Wissen aus dem ihnen zur Verfügung gestellten Material auf das Domino übertragen und festigen so dieses Wissen.

Methoden: Die Teilnehmenden finden auf Pinnwänden Einzelinformationen zum BEM und Regelungsmöglichkeiten (Foliensatz). Nach dem sie sich das Wissen erworben haben, bauen sie ein Domino zusammen.

Sie erhalten bei den Teamenden das Lösungsblatt. Die Teilnehmenden legen anschließend die Dominoseiten zurück in die Ablage.

Material: Für die Ausgestaltung des Raumes werden benötigt:

  • Pinnwände mit Kurzinformationen (Folien),
  • Gesetz und tarifpolitische Gestaltungsempfehlungen liegt aus
  • Laminierte A4 Domino in einer Ablage
  • Es gibt eine Freifläche, auf der sie das Domino auslegen können

Stationsaufgabe: Bei dieser Station findest du auf Pinnwänden eine kleine Einführung in das Thema. Mache dich mit den Inhalten vertraut.

Du findest außerdem noch ein Dominospiel vor. Die Aufgabe besteht darin die zueinander gehörenden Felder alleine oder gemeinsam mit anderen als Domino zu bauen. Dazu kannst du die Bodenfläche nutzen.

Geschafft: Das Domino ist fertiggestellt.

Nun kannst du die dort vermittelten Informationen noch einmal Revue passieren lassen.

Hast du/ihr es nicht vervollständigen können, weil der ein oder andere Zusammenhang fehlte, macht das gar nichts. Bei den Teamenden gibt es ein Lösungsblatt.

Vor Verlassen des Raumes müssen die „Dominosteine“ unsortiert wieder in den Ausgangsbehälter für die nächsten Wissbegierigen landen.

Darum geht´s

Das betriebliche Eingliederungsmanagement bietet die Chance, mehr für erkrankte und behinderte Beschäftigte zu tun, aber auch die Arbeitsbedingungen als solche für alle Beschäftigten stärker ins Auge zu fassen und damit in ein umfassendes Gesundheitsmanagement einzusteigen.

Es beinhaltet:

  • Handlungsoptionen im Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Prävention und
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement

Die Kombination aus Eingliederungsmanagement und Gefährdungsbeurteilung – mit der Erfassung physischer und psychischer Belastungen - lässt sich als Frühwarnsystem (Schaffung einer Datenbasis) für gesundheitliche Beschwerden, Beeinträchtigungen und Erkrankungen entwickeln.

Zum Eingliederungsmanagement gehören die Komponenten:

  • Prävention
  • Gesundheitsförderung und
  • Rehabilitation

Während sich Prävention und Gesundheitsförderung als Gesamtaufgabe an alle Beschäftigten richtet, konzentriert sich der Rehabilitationsansatz an die Wiederherstellung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit bereits von Erkrankungen und Einschränkungen Betroffener und ist u. a. als Einzelfallmanagement zu sehen, d.h. es richtet sich an betroffene Personen und ihre Wiedereingliederungsmaßnahmen.

Um dem betrieblichen Eingliederungsmanagement mehr Gewicht zu verleihen und konkret zu gestalten, bietet sich eine tarifliche Flankierung an.

Die tarifvertragliche Gestaltung kann sich

  • auf die Prozessgestaltung des betrieblichen Gesundheitsschutz beziehen und das betriebliche Eingliederungsmanagement als ein Element integrieren oder
  • nur auf das betriebliche Eingliederungsmanagement beziehen