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DGB-Leitfaden gegen sexuelle Belästigung

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DGB-Leitfaden gegen sexuelle Belästigung

Veröffentlichung zum Internationalen Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen!“
Sexuelle Belästigung stoppen! Lightspring, Shutterstock.com Sexuelle Belästigung stoppen!

Anlässlich des Internationalen Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen!“ am 25.November veröffentlicht der DGB einen Leitfaden zur Verhinderung von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. (Quelle: Pressemitteilung des DGB vom 25.11.2016)

Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte am Freitag in Berlin: „Die Zahlen machen uns Sorge. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz selbst erlebt oder bereits beobachtet. Viele, darunter auch Personalverantwortliche und Betriebsräte, wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen – die Mehrheit der Beschäftigten fühlt sich laut einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes schlecht informiert über das Thema.

Dazu gibt es vom DGB nun ein Angebot: Einen Leitfaden für betriebliche Interessenvertretungen, der zeigt, wie sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz verhindert werden kann. Und das beginnt schon im vermeintlich Kleinen: Wer sexistische Sprüche oder Witze macht, der oder dem muss gezeigt werden, dass ein solches Verhalten nicht erwünscht ist. Ebenso haben Pin-Up-Kalender nichts in Betrieben zu suchen. Gegenseitiger Respekt und das Wahren von Grenzen im täglichen Miteinander sind wichtig für ein gutes, diskriminierungsfreies Betriebsklima.

Auch die Arbeitgeber sind aufgefordert, präventiv tätig zu werden und zum Beispiel an entsprechenden Betriebsvereinbarungen mitzuwirken und sie nicht zu blockieren. Nur ein Viertel der Arbeitgeber verfügt bisher über eine solche Betriebsvereinbarung.“

Den DGB-Leitfaden für betriebliche Interessenvertretungen „Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz verhindern!“ mit Good Practice-Beispielen und einer Muster-Betriebsvereinbarung gibt es weiter unten zum Download als PDF.

Die zugehörige Pressemitteilung vom 25.11.2016 und weiterfürende Infos findet ihr auf der Website des DGB.