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Gender Pension Gap verstärkt Einkommensungleichheit im Rentenalter

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Gender Pension Gap verstärkt Einkommensungleichheit im Rentenalter

DIW-Bericht bestimmt Gender Pension Gap für vier Geburtskohorten und simuliert zukünftige Entwicklung.
Rentenlücke Coloures-Pic, #122761365, Fotolia.com Politik muss weiter eine institutionelle Gleichstellung von Männern und Frauen anstreben.

Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Höhe der Renten lagen im Jahr 2014 bei 42 Prozent in Westdeutschland und 23 Prozent in Ostdeutschland. Im vorliegenden Bericht des DIW Berlin wird dieser sogenannte Gender Pension Gap für vier Geburtskohorten bestimmt und seine zukünftige Entwicklung simuliert.

Demnach wird der Gender Pension Gap für die jüngste Kohorte dieser Untersuchung – verglichen mit der ältesten – um etwa 15 Prozentpunkte sinken.

Es gibt mehrere Gründe für diese geschlechtsspezifische Rentenlücke:

  • die bestehende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen,
  • das niedrigere Bildungsniveau von Frauen in älteren Geburtskohorten,
  • die niedrigere Erwerbsquote, geringere Arbeitszeiten und familienbedingte Erwerbsunterbrechungen von Frauen,
  • Jobs in schlechter bezahlten Branchen.

Um die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen und den Gender Pension Gap zu verkleinern, sind vor allem Mütter auf bessere Kinderbetreuungsangebote angewiesen – für Kleinkinder und Schulkinder.

Außerdem muss sich die Politik weiter für eine institutionelle Gleichstellung von Männern und Frauen einsetzen sowie das Ziel der Lohngerechtigkeit weiter verfolgen.

Den vollständigen Bericht gibt es zum kostenlosen Download auf der Website des DIW: