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Frauen und Männer mit Beeinträchtigungen

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Frauen und Männer mit Beeinträchtigungen

Ein Kurzüberblick im aktualisierten Fact Sheet der Agentur für Querschnittsziele im ESF
Integration Migration Ausbildung WoGi, Bild-ID #89989557, Fotolia.com Menschen mit Beeinträchtigungen brauchen besseren Zugang zu guter Arbeit!

Für Frauen und Männer mit Beeinträchtigungen, darunter insbesondere Frauen mit Migrationshintergrund, muss der Zugang zu zukunftsträchtiger, beruflicher (Aus-)Bildung und existenzsichernder Beschäftigung verbessert werden. Einen Kurzüberblick bietet das aktualisierte Fact Sheet "Frauen und Männer mit Beeinträchtigungen" der ESF. 

Über 6,4 Mio. Frauen und mehr als 6,3 Mio. Männer lebten 2013 in Deutschland mit einer Beeinträchtigung, die meisten von ihnen waren 45 Jahre alt oder älter. Eine anerkannte Schwerbehinderung hatten über 7,5 Mio. Menschen.

An schulischer Bildung partizipieren Frauen und Männer mit Beeinträchtigung weniger als Nichtbeeinträchtigte, das Ungleichgewicht ist verstärkt bei Migrationshintergrund. So verlassen Menschen mit Beeinträchtigungen, v.a. mit Migrationshintergrund, die Schule häufiger ohne einen Abschluss oder mit einem Hauptschulabschluss und seltener mit der Hochschulreife als Menschen ohne Beeinträchtigungen.

Aufgrund der schlechteren Bildungssituation, wodurch die Einmündung in gut bezahlte Berufe und Aufstiegschancen unwahrscheinlicher werden, und der geringeren Erwerbsbeteiligung sind Menschen mit Beeinträchtigungen im Hinblick auf das Einkommen benachteiligt. Frauen betrifft dies durch ihre geringen Vollzeitquoten in einem noch stärkeren Maße.

Menschen mit Beeinträchtigungen haben in der Folge nicht nur insgesamt höhere Armutsrisikoquoten, sondern zudem ein höheres Altersarmutsrisiko.

Notwendige Zielsetzung sollte somit auch im ESF-Kontext die Verbesserung des Zugangs zu nachhaltig existenzsichernder Beschäftigung sein, insbesondere für Frauen mit Beeinträchtigungen (und Migrationshintergrund).

Das vollständige Fact Sheet "Frauen und Männer mit Beeinträchtigungen" mit zusätzlichen Hintergrundinfos und Grafiken steht auf der Website der ESF als PDF bereit.