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Armutsrisiko Geschlecht

Broschüre

Armutsrisiko Geschlecht

Positionen und Forderungen der Nationalen Armutskonferenz zu Armutslagen von Frauen in Deutschland
Frau Armut Geldnot andriano_cz, #141832597, Fotolia.de Oft liegt Armut von Frauen darin begründet, dass sie Kinder erziehen oder ältere Angehörige pflegen.

Die Publikation der Nationalen Armutskonferenz (NAK) „Armutsrisiko Geschlecht. Armutslagen von Frauen in Deutschland“ beschreibt die Armutsrisiken von verschiedenen Betroffenengruppen.

Beleuchtet werden u.a. die von prekärer Beschäftigung, Erwerbslosigkeit, Behinderung und Altersarmut betroffenen sowie geflüchtete Frauen.

Aus dem Vorwort der Publikation (von Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend):

"Frauenarmut hat viele Gesichter. Die vorliegende Broschüre der Nationalen Armutskonferenz lässt Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen zu Wort kommen: Frauen mit Migrationshintergrund, erwerbslose Frauen, alleinerziehende Frauen, Frauen mit Gewalterfahrung – Frauen in diesen Lebenssituationen sind stärker von Armut gefährdet als andere.

Oft liegt Armut von Frauen darin begründet, dass sie Kinder erziehen oder ältere Angehörige pflegen. Frauen arbeiten dreimal häufiger als Männer in Teilzeit (55 Prozent zu 18 Prozent). Während ihres Lebens sind Frauen verglichen mit Männern fast doppelt so lang ohne bezahlte Arbeit (30 Prozent gegenüber 17 Prozent). Ihre Rentenansprüche fallen entsprechend gering aus.

Zu pflegen oder sich um Kinder zu kümmern, ist wichtig. Dass diese persönlich wie gesellschaftlich so bedeutsamen Tätigkeiten zu Armut führen, ist ungerecht. Genauso ungerecht wie die Tatsache, dass Frauen nach einer Trennung fast immer das größere Armutsrisiko tragen.

Das beste Mittel gegen Frauen-, Kinder- und Altersarmut ist gut bezahlte familienfreundliche Arbeit." 

Die Publikation gibt es auf der Website der NAK als PDF.